• gustave courbet landschaft winter kunstzentrum lens wallis museum kunst 1587

    Gustave Courbet, Paysage d’hiver, La gorge aux loups, 1870 (?)

    collection privée © François Bertin, Grandvaux
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  • Félix Valloton , Nu couché sur un tapis rouge, 1909 © Association des Amis du Petit Palais, Genève 2 / 3
  • Maurice Brianchon, Modèle aux seins nus, 1954, Genève, Musée du Petit-Palais © Studio Monique Bernaz, Genève

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Realismus

Eine Symphonie der Gegensätze

20. Dezember 2014 — 19. April 2015

Die erste, dem Divisionismus gewidmete Ausstellung der Fondation Pierre Arnaud hat aufgezeigt, wie verschiedene Maler einer gleichen Kunstströmung doch mit ganz individuellen und einzigartigen Arten der Malerei experimentierten. Die zweite Ausstellung dieses Zyklus präsentiert die zahlreichen Facetten des Realismus, der einer Nebelschwade aus unterschiedlichen, teilweise gegensätzlichen Bewegungen ähnelt. 

Wenn von Realismus die Rede ist, werden ihm oft Attribute beigefügt: poetischer Realismus, sozialer Realismus, idealisierter Realismus, allegorischer Realismus, engagierter Realismus, utopischer Realismus... In einer Zeit, die durch die Gegenüberstellung von Romantik und Klassizismus geprägt ist, eröffnet der Realismus einen neuen Weg, indem er die Realität zeigt, ohne sie zu idealisieren und dabei politische und soziale Themen aufgreift. Realismus ist jedoch nicht gleich Nachahmung. 

Man will nicht nur brav die Natur imitieren, sondern, wie es Gustave Courbet, die Symbolfigur der Bewegung ausdrückt, man möchte „die Sitten, die Ideen und das Erscheinungsbild einer Epoche […] abbilden, indem man seine eigene Individualität heraushebt.“ Die Ausstellung will die fundamentale Ambivalenz des Realismus in der Malerei hervorheben: eine Kunstrichtung, die ständig schwankt zwischen Idealismus und Naturalismus, Protest und Gegenreaktion, Modernität und Melancholie, Genre- und Historienmalerei. Werke von Gustave Courbet, Ernest Biéler, Albert Chavaz, Rudolf Schlichter, Mario Sironi, Gustave Jeanneret oder auch André Derain werden die unterschiedlichen Tonalitäten dieser facettenreichen Bewegung illustrieren. 


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      Centre d’Art, Lens ⁄ Montana
      Postfach 39
      1, route de Crans
      1978 Lens, Schweiz

      Tel : 027 483 46 10
      info fondationpa.ch


      Restaurant L’Indigo
      Tel: 027 483 46 11
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