• vallotton stiftung arnaud lens wallis 1646
    Félix Vallotton, Nu couché sur un tapis rouge, 1909 © Association des Amis du Petit Palais, Genève 1 / 4
  • gustave courbet landschaft winter kunstzentrum lens wallis museum kunst 1587

    Gustave Courbet, Paysage d’hiver, La gorge aux loups, 1870 (?)

    collection privée © François Bertin, Grandvaux
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  • manguin stiftung arnaud ausstellung realismus crans 1719
    Henri Manguin, Jeanne à la jupe rouge, 1919, collection privée © François Bertin, Grandvaux 3 / 4
  • brianchon stiftung arnaud lens valais crans realismus 1645

    Maurice Brianchon, Modèle aux seins nus, 1954, Genève, Musée du Petit-Palais © Studio Monique Bernaz, Genève

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Realismus

Eine Symphonie der Gegensätze

20. Dezember 2014 — 19. April 2015

Die erste, dem Divisionismus gewidmete Ausstellung der Fondation Pierre Arnaud hat aufgezeigt, wie verschiedene Maler einer gleichen Kunstströmung doch mit ganz individuellen und einzigartigen Arten der Malerei experimentierten. Die zweite Ausstellung dieses Zyklus präsentiert die zahlreichen Facetten des Realismus, der einer Nebelschwade aus unterschiedlichen, teilweise gegensätzlichen Bewegungen ähnelt. 

Wenn von Realismus die Rede ist, werden ihm oft Attribute beigefügt: poetischer Realismus, sozialer Realismus, idealisierter Realismus, allegorischer Realismus, engagierter Realismus, utopischer Realismus... In einer Zeit, die durch die Gegenüberstellung von Romantik und Klassizismus geprägt ist, eröffnet der Realismus einen neuen Weg, indem er die Realität zeigt, ohne sie zu idealisieren und dabei politische und soziale Themen aufgreift. Realismus ist jedoch nicht gleich Nachahmung. 

Man will nicht nur brav die Natur imitieren, sondern, wie es Gustave Courbet, die Symbolfigur der Bewegung ausdrückt, man möchte „die Sitten, die Ideen und das Erscheinungsbild einer Epoche […] abbilden, indem man seine eigene Individualität heraushebt.“ Die Ausstellung will die fundamentale Ambivalenz des Realismus in der Malerei hervorheben: eine Kunstrichtung, die ständig schwankt zwischen Idealismus und Naturalismus, Protest und Gegenreaktion, Modernität und Melancholie, Genre- und Historienmalerei. Werke von Gustave Courbet, Ernest Biéler, Albert Chavaz, Rudolf Schlichter, Mario Sironi, Gustave Jeanneret oder auch André Derain werden die unterschiedlichen Tonalitäten dieser facettenreichen Bewegung illustrieren. 

Szenographie

  • Fondation Pierre Arnaud 2015 © François Bertin 1 / 9
  • Fondation Pierre Arnaud 2015 © François Bertin 2 / 9
  • Fondation Pierre Arnaud 2015 © François Bertin 3 / 9
  • Fondation Pierre Arnaud 2015 © François Bertin 4 / 9
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  • Fondation Pierre Arnaud 2015 © François Bertin 6 / 9
  • Fondation Pierre Arnaud 2015 © François Bertin 7 / 9
  • Fondation Pierre Arnaud 2015 © François Bertin 8 / 9
  • Fondation Pierre Arnaud 2015 © François Bertin 9 / 9

Der Katalog

Die Stiftung hat eine Forschungspolitik entwickelt, die interessante, aber auch unerwartete Aspekte der Kunstgeschichte und der Anthropologie beleuchten soll. Für die Ausarbeitung der Ausstellungen und der Kataloge werden in ihrem Fachbereich anerkannte Spezialisten hinzugezogen und für jede Veranstaltung wird ein eigenes wissenschaftliches Komitee zusammengestellt. 

Der Katalog der Ausstellung "Realismus. Eine Symphonie der Gegensätze" erscheint in französisch. Vom Hatje/Cantz Verlag herausgegeben wird er auf dem internationalen Markt vertrieben. Wie ein Objekt-Buch als Emblem des Geistes der Fondation konzipiert, verbindet der Katalog einen Inhalt von großer wissenschaftlicher Qualität mit einem schlichten Design und einem handlichen Format. 

Realismus. Eine Symphonie der Gegensätze – Winter 2

Die zweite Ausstellung des Winter-Zyklus präsentiert die zahlreichen Facetten des Realismus, der einer Nebelschwade aus unterschiedlichen, teilweise gegensätzlichen Bewegungen ähnelt. Die Ausstellung will die fundamentale Ambivalenz des Realismus in der Malerei hervorheben: eine Kunstrichtung, die ständig schwankt zwischen Idealismus und Naturalismus, Protest und Gegenreaktion, Modernität und Melancholie, Genre- und Historienmalerei. Werke von Gustave Courbet, Ernest Biéler, Albert Chavaz, Rudolf Schlichter, Mario Sironi, Gustave Jeanneret oder auch André Derain werden die unterschiedlichen Tonalitäten dieser facettenreichen Bewegung illustrieren. 

Der Katalog der Ausstellung, produziert und vertrieben durch den Hatje Cantz Verlag, bietet eine fruchtbare Reflexion über den Realismus. Der ambitionierten Editionspolitik der Fondation Pierre Arnaud folgend, wurde die Redaktion an international bekannte Spezialisten übergeben. Ihre unterschiedlichen Ansätze befruchten sich gegenseitig. Leicht verständlich, reich bebildert und von großer wissenschaftlicher Qualität richtet er sich sowohl an Kunstliebhaber wie auch an anspruchsvollere Kunstinteressierte.

  • Realismus. Eine Symphonie der Gegensätze

    Erhältlich bei der Stiftung, CHF 39.-

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  • Realismus. Eine Symphonie der Gegensätze

    Erhältlich bei der Stiftung, CHF 39.-

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    Erhältlich bei der Stiftung, CHF 39.-

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    Erhältlich bei der Stiftung, CHF 39.-

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    Erhältlich bei der Stiftung, CHF 39.-

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    Erhältlich bei der Stiftung, CHF 39.-

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  • Realismus. Eine Symphonie der Gegensätze

    Erhältlich bei der Stiftung, CHF 39.-

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  • Realismus. Eine Symphonie der Gegensätze

    Erhältlich bei der Stiftung, CHF 39.-

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    Erhältlich bei der Stiftung, CHF 39.-

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    Erhältlich bei der Stiftung, CHF 39.-

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  • Realismus. Eine Symphonie der Gegensätze

    Erhältlich bei der Stiftung, CHF 39.-

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  • Realismus. Eine Symphonie der Gegensätze

    Erhältlich bei der Stiftung, CHF 39.-

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2014. 180 x 240 mm. 240 Seiten, 187 Abbildungen. Broschur

ISBN 978-3-7757-3894-1

CHF. 39.--

Bestellung per Email (zzgl. Versandkosten)


Das wissenschaftliche Komittee

Das wissenschaftliche Komitee besteht aus national und international renommierten Experten, die den Organen der Stiftung in wissenschaftlichen und museologischen Belangen beratend zur Seite stehen, insbesondere bei der Konzeption ihrer Ausstellungen und anderen kulturellen Veranstaltungen. Für jede Veranstaltung wird ein eigenes wissenschaftliches Komitee zusammengestellt.

  • Christophe Flubacher, Kurator
  • Claire Leblanc, Direktorin, Museum von Ixelles, Bruxelles
  • Prof. Dr. Alexander Koch, Deutsches Historisches Museum, Berlin
  • Prof. Antonello Negri, Professor für Kunstgeschichte, Universität Milano
  • Prof. Carlo Bertelli, ehemaliger Director, Museum von Brera, Milano
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    • Ausstellung:

      Installationsarbeiten

      Veranstaltungen:

      Keine an diesem Tag
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      SO10 Uhr – 19 Uhr

      Montag geschlossen
  • Kontakt
    • Stiftung Pierre Arnaud
      Centre d’Art, Lens ⁄ Montana
      Postfach 39
      1, route de Crans
      1978 Lens, Schweiz

      Tel : 027 483 46 10
      info fondationpa.ch


      Restaurant L’Indigo
      Tel: 027 483 46 11
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