• fondation pierre arnaud lens kunst wallis tony saulnier paris-match 1519

    Tony Saulnier (1926-1968) A Paris, rue Jacob, le dîner des collectionneurs de têtes, 1966 Fotomechanische Reproduktion, publiziert in »L’art nègre«, Paris Match, 21. Mai 1966

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  • fondation pierre arnaud lens Kunst wallis sébastien crettaz 1520
    Fondation Pierre Arnaud 2014 ©Sebastien Crettaz 2 / 14
  • fondation pierre arnaud lens art valais victor brauner  L.L.L femmes dansant une seule tête 1521

    Victor BRAUNER (1903-1966) , L.L.L (Deux femmes dansant, une seule tête), 1945. Privatsammlung © Maurice Aeschimann, Genf; 2014, Prolitteris Zürich

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  • fondation pierre arnaud lens kunst wallis sébastien crettaz 1522
    Fondation Pierre Arnaud 2014 ©Sebastien Crettaz 4 / 14
  • fondation pierre arnaud lens art valais max ernst Wald sonne 1523

    Max ERNST (1891-1976), Forêt et soleil, um 1935. Privatsammlung © François Bertin, Grandvaux; 2014, Prolitteris Zürich

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  • fondation pierre arnaud lens kunst wallis sébastien crettaz 1524
    Fondation Pierre Arnaud 2014 ©Sebastien Crettaz 6 / 14
  • fondation pierre arnaud lens art valais yves laloy grün erbsen rot fisch musée des beaux-arts rennes 1525

    Yves LALOY (1920-1999), Les petits pois sont verts … les petits poissons rouges, 1959 © Musée des beaux-arts de Rennes; 2014, Prolitteris Zurich

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  • fondation pierre arnaud lens kunst wallis sébastien crettaz 1526
    Fondation Pierre Arnaud 2014 ©Sebastien Crettaz 8 / 14
  • fondation pierre arnaud lens kunst wallis wifredo lam ohne titel 1527

    Wifredo LAM (1902-1982), Ohne Titel, 1967. Privatsammlung © archives Wifredo Lam; 2014, Prolitteris Zürich

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  • fondation pierre arnaud lens kunst wallis maske goli zeremonie baule tropenmuseum 1528

    Maske für Goli-Zeremonie, Baule (Elfenbeinküste), vor 1963 © Tropenmuseum, Amsterdam,

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  • fondation pierre arnaud lens kunst wallis meret oppenheim porträt tätowierung 1529

    Meret OPPENHEIM (1913-1985), Porträt mit Tätowierung, 1980. Privatsammlung, Bern© © 2014, Prolitteris, Zürich

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  • fondation pierre arnaud lens kunst wallis andré breton wand sabine weiss 1530

    André Breton vor seiner "Wand", 1955, © Sabine Weiss, Paris

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  • fondation pierre arnaud lens kunst wallis kifwebe-maske museum der kulturen basel 1531

    Kifwebe-Maske (Demokratische Republik Kongo) Museum der Kulturen, Basel © Hans Weber

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  • fondation pierre arnaud lens kunst wallis analogies on situ sanchez 1564
    Analogie(s) On-Situ/ Jean-Michel Sanchez 14 / 14

Der Surrealismus und die primitive Kunst

Eine Wahlverwandtschaft

13.Juni 2014 — 5.Oktober 2014

Mit der Ausstellung „Surrealismusund primitive Kunst“ eröffnet die Fondation ihren Zyklus der Sommerausstellungen. Dieser verfolgt das Anliegen, die westliche Kunst mit der außereuropäischen Kunst in einen Dialog zu bringen. Jede Zivilisation bringt eine eigene Kunst hervor, die einzigartige Werte und Bedeutungen transportiert. Es ist gerade diese Begegnung oder Gegenüberstellung von zwei Kunstauffassungen, die sehr fruchtbar und reich an Bedeutungen ist. Die primitive Kunst faszinierte die westlichen Künstler Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Fauvisten und die Kubisten waren die ersten, die dem Charme der afrikanischen Kunst er- lagen. Sie fanden in ihr eine neue Kühnheit und Freiheit, welche ihr eigenes Schaffen inspirierte.

Die nächste Generation, jene der Surrealisten, war zutiefst erschüttert durch die Grausamkeit des Ersten Weltkrieges, der auf seinem Weg die westlichen Werte hinwegfegte. Die Verletzungen mussten versorgt, die Welt wieder aufgebaut und eine neue, andere, Kunst erfunden werden, die sowohl in ihrer Form wie auch in den angesprochenen Themen revolutionär ist. Die Surrealisten versuchten, eine „andere“ Kunst zu erzeugen, die sie in sich selber fanden, in ihren Träumen und in den Tiefen der menschlichen Seele, welche die Psychoanalyse erst gerade anfing zu entdecken.

Jedoch ist „anders“ auch oft ein Synonym für anderswo. Viele surrealistische Künstler, so zum Beispiel André Breton, sammeln Werke der ozeanischen, afrikanischen, Maya- oder Eskimo-Kunst. Noch nie gesehene Formen, geheimnisvolle Symbole, mysteriöse Rituale, ein puristischer Stil – die „primitiven“ Kunstwerken bringen einen neuen Wind in ihre eigenen Kreationen.

Die Ausstellung zeigt, wie die Surrealisten sich vom Reichtum der primitiven Werke haben inspirieren lassen, ohne jemals dem Versuch der einfachen Weiterführung oder der getreuen Imitation zu erliegen. Masken, Alltagsgegenstände, Architekturelemente ha- ben sie bereichert, wie ein fruchtbarer Boden, und ihnen den Mut gegeben, die bestehenden Normen durcheinander zu bringen und gewisse Verbote zu durchbrechen.

  • "Analogie(s)", On-Situ, Jean-Michel Sanchez 1 / 3
  • "Der Surrealismus und die primitive Kunst : Eine Wahlverwandtschaft" 2 / 3
  • Exhibition teaser "Der Surrealismus und die primitive Kunst : Eine Wahlverwandtschaft" 3 / 3
  • Fondation Pierre Arnaud 2014 © Sebastien Crettaz 1 / 8
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Der Katalog

Die Stiftung hat eine Forschungspolitik entwickelt, die interessante, aber auch unerwartete Aspekte der Kunstgeschichte und der Anthropologie beleuchten soll. Für die Ausarbeitung der Ausstellungen und der Kataloge werden in ihrem Fachbereich anerkannte Spezialisten hinzugezogen und für jede Veranstaltung wird ein eigenes wissenschaftliches Komitee zusammengestellt. 

Die Ausstellungskataloge erscheinen in drei Sprachen: französisch, deutsch, englisch. Vom Hatje/Cantz Verlag herausgegeben werden sie auf dem internationalen Markt vertrieben. Wie ein Objekt-Buch als Emblem des Geistes der Fondation konzipiert, verbindet der Katalog einen Inhalt von großer wissenschaftlicher Qualität mit einem schlichten Design und einem handlichen Format. 

Der Surrealismus und die primitive Kunst : Eine Wahlverwandtschaft – Sommer 1

Mit der Ausstellung „Der Surrealismus und die primitive Kunst“ eröffnet die Fondation ihren Zyklus der Sommerausstellungen. Dieser verfolgt das Anliegen, die westliche Kunst mit der außereuropäischen Kunst in einen Dialog zu bringen. Jede Zivilisation bringt eine eigene Kunst hervor, die einzigartige Werte und Bedeutungen transportiert. Es ist gerade diese Begegnung oder Gegenüberstellung von zwei Kunstauffassungen, die sehr fruchtbar und reich an Bedeutungen ist.

Der Katalog der Ausstellung, produziert und vertrieben durch den Hatje Cantz Verlag, bietet eine fruchtbare Reflexion über den Surrealismus und seine Beziehungen zur primitiven Kunst. Der ambitionierten Editionspolitik der Fondation Pierre Arnaud folgend, wurde die Redaktion an international bekannte Spezialisten übergeben. Ihre unterschiedlichen Ansätze befruchten sich gegenseitig. Leicht verständlich, reich bebildert und von großer wissenschaftlicher Qualität richtet er sich sowohl an Kunstliebhaber wie auch an anspruchsvollere Kunstinteressierte.


  • Der Surrealismus und die primitive Kunst, Eine Wahlverwandtschaft

    Erhältlich bei der Stiftung, CHF 39.-

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  • Der Surrealismus und die primitive Kunst, Eine Wahlverwandtschaft

    Erhältlich bei der Stiftung, CHF 39.-

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  • Der Surrealismus und die primitive Kunst, Eine Wahlverwandtschaft

    Erhältlich bei der Stiftung, CHF 39.-

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  • Der Surrealismus und die primitive Kunst, Eine Wahlverwandtschaft

    Erhältlich bei der Stiftung, CHF 39.-

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  • Der Surrealismus und die primitive Kunst, Eine Wahlverwandtschaft

    Erhältlich bei der Stiftung, CHF 39.-

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  • Der Surrealismus und die primitive Kunst, Eine Wahlverwandtschaft

    Erhältlich bei der Stiftung, CHF 39.-

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  • Der Surrealismus und die primitive Kunst, Eine Wahlverwandtschaft

    Erhältlich bei der Stiftung, CHF 39.-

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  • Der Surrealismus und die primitive Kunst, Eine Wahlverwandtschaft

    Erhältlich bei der Stiftung, CHF 39.-

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  • Der Surrealismus und die primitive Kunst, Eine Wahlverwandtschaft

    Erhältlich bei der Stiftung, CHF 39.-

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  • Der Surrealismus und die primitive Kunst, Eine Wahlverwandtschaft

    Erhältlich bei der Stiftung, CHF 39.-

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  • Der Surrealismus und die primitive Kunst, Eine Wahlverwandtschaft

    Erhältlich bei der Stiftung, CHF 39.-

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  • Der Surrealismus und die primitive Kunst, Eine Wahlverwandtschaft

    Erhältlich bei der Stiftung, CHF 39.-

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  • Der Surrealismus und die primitive Kunst, Eine Wahlverwandtschaft

    Erhältlich bei der Stiftung, CHF 39.-

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  • Der Surrealismus und die primitive Kunst, Eine Wahlverwandtschaft

    Erhältlich bei der Stiftung, CHF 39.-

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  • Der Surrealismus und die primitive Kunst, Eine Wahlverwandtschaft

    Erhältlich bei der Stiftung, CHF 39.-

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  • Der Surrealismus und die primitive Kunst, Eine Wahlverwandtschaft

    Erhältlich bei der Stiftung, CHF 39.-

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  • Der Surrealismus und die primitive Kunst, Eine Wahlverwandtschaft

    Erhältlich bei der Stiftung, CHF 39.-

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Ausstellung: Fondation Pierre Arnaud, Lens, Crans-Montana 13. Juni / 5. Oktober 2014

2013. 180 x 240 mm. 296 Seiten, 173 Abbildungen. Broschur

ISBN 978-3-7757-3760-9

CHF. 39.--

Bestellung per Email (zzgl. Versandkosten)


Das wissenschaftliche Komitee

Das wissenschaftliche Komitee besteht aus national und international renommierten Experten, die den Organen der Stiftung in wissenschaftlichen und museologischen Belangen beratend zur Seite stehen, insbesondere bei der Konzeption ihrer Ausstellungen und anderen kulturellen Veranstaltungen. Für jede Veranstaltung wird ein eigenes wissenschaftliches Komitee zusammengestellt.

  • Christophe Flubacher, Kurator
  • Valentine Plisnier, stellvertretende Kuratorin
  • Werner Spies, ehemaliger Direktor des MNAM, Paris 
  • Sophie Leclercq, Doktor der Kulturgeschichte
  • Suzanne Nouhaud-Duco, Doktor der Kunstgeschichte
  • Anna Schmid, Direktorin des Museums der Kulturen, Basel

  • Kalender
    • Ausstellung:

      Installationsarbeiten

      Veranstaltungen:

      Keine an diesem Tag
  • Öffnungszeiten
    • Kunstzentrum (während der Ausstellungen)
      DIEN—SO10 Uhr – 19 Uhr
      DO10 Uhr – 21 Uhr

      Montag geschlossen

      Restaurant
      DI—SA10 Uhr – 23 Uhr
      Letzte Bestellung 21:30
      SO10 Uhr – 19 Uhr

      Montag geschlossen

      Das Restaurant wird vom 12.10.2014 bis inklusive 11.11.2014 geschlossen sein


      Vom 12. November bis 8. Dezember öffnet das Restaurant seine Türen für Gruppenbuchungen (mind. 10 Personen).
      Ab dem 9. Dezember wird das Restaurant zu den gewohnten Zeiten geöffnet sein.
  • Kontakt
    • Stiftung Pierre Arnaud
      Centre d’Art, Lens ⁄ Montana
      Postfach 39
      1, route de Crans
      1978 Lens, Schweiz

      Tel : 027 483 46 10
      info fondationpa.ch


      Restaurant L’Indigo
      Tel: 027 483 46 11
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